Klinische Hypnose
Hypnose ist eine der ältesten Heilmethoden. Hypnotische Rituale zu Heilzwecken lassen sich bis weit in die Frühgeschichte der Menschheit zurückverfolgen. Leider hat sich die Hypnose in der modernen Zeit durch die sogenannte Showhypnose einen schlechten Ruf eingehandelt. Mittlerweile ist die Wirksamkeit der Hypnose aber wissenschaftlich anerkannt und sie etabliert sich je länger je mehr als wertvolle medizinische und psychologische Methode.
Was ist Hypnose?
Hypnose ist der Weg, welcher in einen veränderten Bewusstseinszustand, in die Trance führt. Dieser Trance-Zustand hat nichts magisches an sich und ist auch nicht nur den Schamanen vorbehalten; wir alle kennen Situationen, in welchen wir vollkommen konzentriert oder „gedankenverloren“ sind, zb. beim Lesen eines spannenden Buches oder auch beim Auto fahren oder kurz vor dem Einschlafen, wenn der Körper schon völlig entspannt und sich schwer oder leicht zugleich anfühlt, unser Geist aber noch hellwach in anderen Sphären unterwegs ist. Im Zustand der Trance können wir in Kontakt mit unserem Unterbewusstsein treten. Das Unterbewusstsein steuert unsere Körperfunktionen (zb. die Atmung, unseren Herzschlag usw.) völlig autonom und kompetent. Es ist aber auch die „Schatzkammer“ aller unserer Erinnerungen – guter und schlechter! Mithilfe der Hypnose können wir deshalb Einfluss auf die Körperfunktionen nehmen, im verborgenen schlummernde Ressourcen aktivieren und auch verdrängte Erinnerungen oder unangenehme Erfahrungen, welche im gegenwärtigen Leben Störungen verursachen, heilen. Das Unbewusste kommuniziert mit jeder einzelnen Zelle unseres Körpers und je nach Art unserer unbewussten Überzeugung wirkt sich das gesundheits- oder krankheitsfördernd aus. Mithilfe der Hypnose können sowohl auf seelischer wie auch körperlicher Ebene Prozesse in Gang gesetzt und positiv beeinflusst werden. Im Zustand der Ruhe ist das Unbewusste als zuständige Instanz für Gesundheit und Heilung offen für Ideen, die normalerweise durch feste Einstellungen abgeschottet sind. Die kreativen Selbstheilungskräfte können in tiefer Ruhe angesprochen werden.
Kann Hypnose schaden?
Das Bewusstsein ist während der Hypnose keineswegs ausgeschaltet. Niemand kann gegen den eigenen Willen hypnotisiert werden. In der Hypnose kann man auch nicht zu Dingen gezwungen werden, die gegen die persönliche Moral verstossen. Man ist jederzeit in der Lage, den Zustand der Trance zu beenden.
Durch eine Hypnosebehandlung entstehen keinerlei Nebenwirkungen!
Ethische Behandlungsgrundlage
Mein oberstes Behandlungsprinzip liegt in der grösstmöglichen Achtsamkeit und im Respekt vor der Würde des Menschen. Zudem fühle ich mich dem Ethikkodex der Hypnosetherapeuten verpflichtet.
Wann wird Hypnose angewendet?
Hypnose hat sich als eine äusserst wirkungsvolle Methode zur Lösung von gefühls- und verhaltensbedingten sowie körperlicher Probleme erwiesen:
- Selbstwertprobleme, zb. Minderwertigkeitsgefühle, mangelndes Selbstvertrauen
- Kontakt- und Beziehungsstörungen
- Sinnlosigkeitsgefühle
- Ängste, Angst vor Tieren, engen Räumen, vor Verlassenwerden
- Blockaden, zb. Motivationsprobleme, mangelnde Kreativität
- Energiemangel & Antriebslosigkeit, Stress
- Schlafstörungen, Probleme sich zu entspannen
- psychosomatische Beschwerden, Allergien
- Suchtverhalten (Nikotin, Essen)
- Zwanghaftes Verhalten
- Bedürfnis nach innerem Wachstum und Selbsterkenntnis
Wichtiger Hinweis:
Die Hypnosebehandlung ersetzt bei gesundheitlichen Problemen nicht den Besuch des Arztes! Hypnose kann die schulmedizinische Behandlung wirkungsvoll unterstützen und ergänzen.
*Hippokrates